Die Herausforderung bei der Digitalisierung besteht darin, den Überblick über mögliche Technologien zu behalten und ihren Nutzen für Use Cases im eigenen Unternehmen zu identifizieren. Gerade kleine und mittlere Unternehmen tun sich damit schwer. In den meisten Fällen bilden die Use Cases die Grundlage für die Anforderungen an die Datenerfassung und die Entwicklung der erforderlichen IT-Infrastruktur. Diese Sicht auf die Anwendungsfälle zeigt im Wesentlichen, welche Daten verarbeitet werden müssen und welche Qualität diese Daten aufzeigen müssen. Die so geschaffene Grundlage zeigt den Studierenden, wie sie in konkreten Anwendungsfällen aus Daten lernen können.
Für die Entwicklung hin zu einer Smart Factory stellen wir Ihnen einen Prozess und eine Checkliste vor, um Unternehmen in diesem Wandel zu begleiten und zum Erfolg zu führen.
Die Nachfolgende Abgabe repräsentiert die Ergebnisse der beiden ITBO-Projekte:
- Use Case Definition für die Smarte Fabrik
- Definition von 37 generischen Use Cases für die Smart Factory
- Vorgehen zur Identifikation passender Use Cases
- Adaption eines generischen Use Cases für den spezifischen Unternehmenskontext
- Entwicklung Dashboard für die Smarte Fabrik
- Zuweisung von Technologien als “Enabler” für die Use Cases
- Vorgehensweise zur Definition von relevanten Stakeholder / Personas als Anspruchsgruppe für ein Dashboard / Use Case
- Teil-Projektidentifikation für die Umsetzung eines Dashboards / Use Cases
Der Smart Factory Navigator zeigt ein zielgerichtetes Vorgehen zur Identifikation und Ausarbeitung von Use Cases mit der Stossrichtung Smart Manufacturing. Das Vorgehen stellen einen Prozess und eine Checkliste zur Verfügung, um diese Transformation zu begleiten und zum Erfolg zu führen. Die im Playbook vorgestellten generischen Use Cases dienen als Ausgangspunkt für die Identifizierung geeigneter Anwendungsfälle in einem Unternehmen. Das Framework führt zur Identifikation von potenziellen Anwendungsfällen für ein Unternehmen. Mit Hilfe der bereitgestellten generischen Use Cases kann ein gemeinsames Verständnis aufgebaut und die Frage nach der geeigneten Umsetzung von Digitalisierungsmassnahmen diskutiert werden. Das Vorgehen für eine erfolgreiche Implementierung von Use Cases umfasst sieben Schritte. Die sieben Schritte lassen sich in zwei Sequenzen unterteilen: “Use Case Framework und Implementierung“. Die erste Sequenz mit ihren fünf Schritten befasst sich mit dem Framework und seinen generischen Use Cases. Der Prozess führt von der Auswahl eines generischen Use Cases über den Abgleich mit strategischen Prioritäten bis hin zum unternehmensspezifischen Szenario. In der zweiten Sequenz wird nun die Umsetzung des unternehmensspezifischen Use Cases behandelt. Diese Umsetzung kann in zwei Schritte unterteilt werden. Der erste dieser beiden Implementierungsschritte bezieht sich auf die Umsetzung des ausgearbeiteten Use Cases in einer Fabrik, einer Produktionslinie, einer Maschine oder einem Prozess. Nach dem ersten Schritt führt der zweite Implementierungsschritt zu einer möglichen Skalierung und globalen Einführung des gewählten Use Cases. Die Studierenden erhalten anhand der Vorlesung einen vertieften Einblick in den Vorgehensprozess der Use Case Identifikation. Anhand der physischen Smart Factory in Rapperswil (Floor Ball Case) werden die dort anzutreffenden Use Cases thematisiert und die Studierenden können anhand einem realen Beispiel das erlernte Wissen anwenden.
| Metadaten | |||||||||||||||||||
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| Version | 1 | ||||||||||||||||||
| Bloomsche Taxonomy | |||||||||||||||||||
| Sprache | |||||||||||||||||||
| Anzahl Lektionen | 7 | ||||||||||||||||||
| Art des Unterrichts | |||||||||||||||||||
| Voraussetzungen |
Grundlagen im Verständnis der Industrie 4.0 und den gängigsten Technologien |
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| Vorbereitungen, Bedingungen |
Benötigte Ressourcen:
Vorlesungsmaterialien:
Übungsmaterialien
Prüfungsmaterialien
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| Lernziele |
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| Autor | Adrian Rüedy | ||||||||||||||||||
| Co-Autor:innen |
Roman Hänggi, OST-Ostschweizer Fachhochschule, roman.haenggi@ost.ch |
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| Original-Studiengang |
Wirtschaftsinformatik
Wirtschaftingenieurwesen
Maschinentechnik
. Semester |
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| Dateien | |||||||||||||||||||
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