12.2 WN Konfliktmanagement und Konsensfindung

Dieses Wissensnugget bietet theoretische und methodische Grundlagen für den Umgang mit Konflikten und Möglichkeiten der Konsensfindung bei der Einbindung unterschiedlicher Anspruchsgruppen. Als exemplarisches Beispiel zur Erarbeitung der Inhalte dient der Fall «Dorfplatzentwicklung» aus dem Wissensnugget 59 (Raum). Die Studierenden können sich Wittkon als typische Toggenburger Gemeinde vorstellen. Wittkon wird zu diesem Zweck unbenannt in Wittwil.

 Das Wissensnugget beinhaltet 3 Themenschwerpunkte für das (angeleitete) Selbststudium:

  • Selbstreflexion Umgang mit Konflikten und Gruppendiskussion
  • Selbststudium von Konflikt-Analyseinstrumenten
  • Angeleitete Fallanalyse (Konfliktanalyse) «Dorfplatz» Gemeinde Wittwil mit Hilfe von ausgewählten Analyseinstrumenten
Metadaten
Version 1
Bloomsche Taxonomy
  • K1 - kennen
  • K2 - verstehen
  • K3 - anwenden
Sprache
  • Deutsch
Anzahl Lektionen 4
Art des Unterrichts
  • Vorlesung
Voraussetzungen

In diesem Wissensnugget wird mit dem Fallbeispiel «Dorfplatz» aus den Wissensnuggets 11.2/11.3 (Case Raum) gearbeitet. Die Wissensinhalte aus dem Case Raum können allgemein hilfreich sein für ein vertieftes Verständnis von möglichen Stolpersteinen und Hindernissen in Form von kalten oder heissen Konflikten in der Umsetzung von digital gestützten Beteiligungsformen für Jugendliche. Es wird deutlich, auf welche (emotionalen) Widerstände dieses Vorhaben bei weiteren Anspruchsgruppen einer Gemeinde stossen könnte.

Vorbereitungen, Bedingungen
Lernziele
  • Die Studierenden haben sich bewusst mit ihrem persönlichen Konfliktverhalten und den eigenen Emotionen in Konfliktsituationen auseinandergesetzt und einander in der Gruppe gespiegelt.
  • Die Studierenden kennen die Bedeutung von negativen Emotionen als wichtige Hinweise auf die Nichterfüllung zentraler Bedürfnisse, sowie als Belastungspunkt, der ernstgenommen werden muss, damit nachhaltige Win-Win-Lösungen möglich werden.
  • Die Studierenden kennen den Vorteil einer konsensorientierten Prozessgestaltung (Win-Win) gegenüber einer machtorientierten Durchsetzungslogik (Win-lose).
  • Die Studierenden kennen die Grundidee einer Konfliktmoderation gemäss Harvard-Konzept (sachorientierte Verhandlung).
Autor Simone Hengartner Turnheer
Co-Autor:innen
Original-Studiengang Kein
. Semester
Dateien
Zip-Datei 2693 (Typ: application/zip)

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